Schweden / Finnland 2013 dritte Woche

4. August 2013 Kipisjärvi FIN – Nähe Enontekiö FIN (14:00 – 16:00)

Für heute hatten wir uns früh (7:00 Uhr) den Wecker gestellt, da wir nach dem Auschecken am Campingplatz mit dem Boot zum Treriksröset, dem Stein, der das Dreiländereck (Norwegen, Schweden, Finnland) anzeigt, schippern wollten. Im Schiffchen zahlten wir pro Person 25 Euro für die Hin- und Rückfahrt, wobei sich der bürokratische Teil in uns wunderte, dass wir weder eine Quittung noch ein Ticket bekamen, welches wir dem Kapitän für den Rückweg zeigen konnten. Ca. 25 Minuten tuckerten wir auf dem muffigen Kahn gemütlich über den Kilpisjärvi, wobei wir diesmal die Berge aus einer anderen Perspektive betrachten konnten. Da wir an Land nur 2 Stunden für die 6 km lange Wanderung zu dem Stein und zurück hatten, legten wir mit einem raschen Tempo los, genauso wie die anderen Besucher. Ziemlich zeitgleich erreichten alle das Ziel, so dass es unmöglich war, Fotos ohne Menschen zu schießen. Bevor das Schiffchen wieder zurück fuhr, tummelten sich am Steg noch Kinder, die Souvenirs verkauften und uns wild winkend verabschiedeten. Der Fußweg vom Steg zurück zum Campingplatz beträgt 15 km. Es ist möglich mit dem Boot nur eine Tour zu fahren und die andere Strecke zu wandern. Diese Version hätte den Vorteil, dass man die Strecke in ruhigerem Tempo angehen, am Grenzstein ein wenig verweilen (vielleicht sogar, die Füße ins Wasser tauchen) sowie Fotos ohne Menschen ergattern könnte. Wir entschieden uns dagegen, da unsere Beine von der gestrigen Tour noch ziemlich schwer waren. Zurück am Bus starteten wir eine ca. 150 km lange Tour zum nächsten Stellplatz. Dies war ein Tipp aus dem Womo-Führer(Muotkajärvi). Ein kleines Stückchen von der Straße direkt am See stehen wir in mitten von Bäumen. Leider verstellte ein Wohnmobil die Zufahrt zu einem etwas mit Bäumen eingewachsenem Platz, der eine Feuerstelle hat und von der Straße aus nicht einsehbar ist. So wählten wir den etwas offeneren Sandplatz mit direktem Zugang zum See. An der Seite wachsen Beeren und Pilze. Wir saßen eine Weile draußen und genossen die Natur, bis uns die Mücken beschließen ließen, zum Kochen in den Bus zu gehen.


 5. August 2013 Nähe Enontekiö FIN – Inari FIN (11:00 – 16:00)

Heute war mal wieder ein Fahrtag. Gegen 11:00 Uhr starteten wir Richtung Norwegen. (Der Sprung in den See war zwar sehr reizvoll, aufgrund der Außentemparatur (16 C°) entschieden wir uns jedoch dagegen. ) Wir wählten die Route über Norwegen, da die Alternativstrecke nach Inari durch Finnland laut Womoführer mit einer langen Schotterpiste einherging. An der Grenze wurden wir angehalten und mussten unseren Alkohol vorzeigen. Die Strecke durch Norwegen war gesäumt von Wäldern, Hügeln und Seen, begleitet von einem sonnigen, blauen Himmel. Wir checkten an einem Campingplatz ca. 2 km von Inari entfernt ein. Hier wählten wir einen Platz direkt am Wasser. Den Abend beendeten wir vor dem Bus mit Kerze und Mückenschutzmittel.


6.August 2013 Inari FIN

Heute weckte uns schon recht früh die Wärme im Bus. Die aufgehende Sonne heizte unser Nest im 1. Stock gut auf. Wir frühstückten draußen im Sonnenschein und entschieden uns danach eine Runde im See zu schwimmen. Dieser ist tatsächlich sehr kalt, so dass nur Micha sich komplett ins Wasser gewagt hat. Bei Steffi war am Bauchnabel Schluss. Wir ließen uns gemächlich Zeit und starteten nach 12 Uhr mit dem Motorrad zu einem im Womoführer angegebenen Wanderparkplatz, der ca. 2 km nördlich von Inari liegt. Dieser Wanderweg führt 4,5 km durch den Wald, an mehreren kleinen Seen vorbei zu einer Wildnis-Kirche der Samen. Die Kirche ist komplett aus Holz und erst nachdem wir die Holzläden geöffnet hatten, konnten wir das Innere der Kirche in Augenschein nehmen. Hier wird im Jahr nur 2 Mal Gottesdienst gehalten. Außerdem werden hier Trauungen vorgenommen. Das Innere der Kirche ist sehr schlicht. Die Bänke stehen recht eng aneinander. Über dem Altar hängt ein Kreuz aus getrockneten Gräsern. Auch den Glockenturm konnte man besichtigen. Nachdem man eine Holzleiter empor geklettert ist, kann man die überraschend kleine Glocke sehen. Im unteren Teil des Turms betrachteten wir die Inschriften mit Jahreszahlen von Besuchern der Kirche, die in die Wände eingeritzt wurden. Diese reichten zurück bis 1923. Nachdem wir eine Rast in der Nähe der Kirche an einem Platz mit Tischen und Bänken gemacht hatten, kehrten wir auf gleichem Wege zurück zum Motorrad. In Inari besuchten wir die Touristeninfo, die aber mal wieder nicht sonderlich aufschlussreich war. Es gab lediglich ein Heft über Nordnorwegen auf Deutsch. Anschließend kauften wir in einem Supermarkt 2 Flaschen Wasser (für 5,75 EURO!) und Rentierbratwurst. Zurück am Bus verspeisten wir die interessant schmeckenden Rentierwürste. Zur Abenddämmerung schauten wir dem kitschigen blau-rosa Himmel zu, wie er seine Nuancen veränderte. Aufgrund unserer Erfahrungen mit dem Sonnenstand am frühen Morgen schlugen wir diesmal unsere Betten im Erdgeschoss, quasi im Wohnraum des Busses auf.


7. August 2013 Inari FIN – Kitinen Kraftwerk FIN (13:30 – 20:30)

Und schon wieder war es gegen 8:00 Uhr beinahe unerträglich heiß im Bus. Gemütlich frühstückten wir vor dem Bus und planten unseren Tag. Eigentlich hatten wir vor eine Kanu-Tour auf dem Inari-See zu unternehmen. Allerdings sah das Wetter nicht wirklich optimal aus und wir entschieden uns, dass wir doch lieber einen Fahrtag einlegen. Diese Erleuchtung kam uns erst kurz vor 12 Uhr. Also packten wir schnell alles zusammen und das Motorrad wieder auf den Heckträger und fuhren gerade noch rechtzeitig kurz vor 14:00 Uhr vom wirklich schönen Campingplatz. Zu erwähnen ist hier vielleicht die etwas außergewöhnliche Sanitäreinrichtung. Vereinzelt ist hier und da mal eine Toilette oder Dusche zu entdecken. Die Geschlechteraufteilung wirkt sehr willkürlich und unausgeglichen. Gewöhnungsbedürftig ist die einzige Damentoilette, die in der Küche liegt und ein Milchglasfenster hat. Unser nächstes kleines Ziel liegt nur wenige Kilometer südlich von Inari, der Inari Scenic View. Dabei handelt es sich um einen Berg, auf dem ein kleines Freilichtmuseum sowie ein Aussichtspunkt liegen. Der Weg dorthin ist äußerst spektakulär. Über eine Schotterpiste geht es von der Hauptstraße zunächst noch recht flach und anschließend immer steiler nach oben. Die steilen Passagen haben eine Steigung von 20% und sind dann glücklicherweise teilweise wieder asphaltiert. Oben angekommen wird man auf dem Parkplatz von einem alten Panzer, einem Teil eines Junkers-Flugzeugs sowie einem Flak-Geschütz begrüßt. Der Eintritt zum Freilichtmuseum beträgt 6€ pro Person. Man wandert dann ein paar hundert Meter den Berg hinauf. Der Weg ist gesäumt von einigen Ausstellungsstücken und Infotafeln über den See und die Sami-Kultur wie z.B. die Fischerei und Motorboote. Am Ende des Weges befindet sich ein Café an dessen Obergeschoss sich ein Balkon mit einem grandiosen Ausblick über den Inari-See sowie Lappland befindet. Hier wird einem zumindest einigermaßen das Ausmaß des Sees und seinen vielen Inseln bewusst. Von einem Hinweisschild erfahren wir, dass der See eine Temperatur von durchschnittlich 14,6 C° hat. Nach diesem Stopp fuhren wir weiter bis nach Ivalo. Dort füllten wir im örtlichen Supermarkt unsere Vorräte auf. Anschließend ging es weiter Richtung UKK-Nationalpark. Bevor wir dort ankamen, machten wir noch eine kleine Brotzeit-Pause auf dem Kaunispää. Dabei handelt es sich um einen Berg, auf dessen Spitze sich ein Parkplatz, ein Souvenirladen sowie ein Restaurant befinden. Es scheint sich um ein großes Skigebiet zu handeln, da man mehrere Liftstationen sehen kann. Wir genossen die Aussicht auf die umliegenden Berge und bestiegen den Holzturm neben dem Parkplatz. Nun ging es in den UKK-Nationalpark. Eigentlich wollten wir noch das Informationszentrum besuchen, allerdings kamen wir dafür etwas zu spät, da dieses bereits um 17.00 Uhr schließt. Wir entschieden uns für eine ca. 3km lange Wanderung durch den Park. Am Wegrand stehen Infotafeln, auf welchen man etwas über den Wald und seine Lebewesen aber auch die Soldaten erfährt, die hier im Krieg unterwegs waren. So sieht man unterwegs einige alte deutsche Schützengräben und Bunkeranlagen. Sehr faszinierend, dass man in einer so verlassenen Gegend auf deutsche Geschichte stößt. Kurz vor Ende der Wanderung machten wir noch eine Pause an einer Feuerstelle. Wir zündeten ein Lagerfeuer an und genossen die schöne Stimmung. Die letzte Etappe des Tages brachte uns dann zum Kitinen Kraftwerk. Dort gibt es auf der östlichen Seite einen großen Schotterplatz am See, der sehr vielen Wohnmobilen Platz bietet. Als wir dort ankamen waren die guten Plätze eigentlich schon alle besetzt. Wir entschieden uns den Platz auf der westlichen Seite des Kraftwerkes aufzusuchen. Diesen erreicht man, wenn man über die Staumauer fährt. Allerdings ist diese Strecke nur zu empfehlen, wenn man ordentlich Bodenfreiheit hat, da sich in der Schotterpiste Löcher befinden, die wirklich bösartig tief sind. Wir sahen uns dort die Plätze an. Diese gefielen uns allerdings absolut nicht, da sie teilweise so zugewachsen waren, dass man sie schlecht bis gar nicht mehr erreichen konnte. So ging es über die üble Strecke wieder zurück auf den Platz, den wir zuvor schon angefahren hatten. Dort fanden wir dann doch noch ein Plätzchen direkt am Seeufer. Nachdem wir kurz die Tür des Buses offen hatten, merkten wir allerdings sehr schnell, dass es hier von Mücken nur so wimmelt. Aus diesem Grund bereiteten wir unser Abendessen im Bus zu, bevor wir müde ins Bett stiegen.


8. August 2003 Kitinen Kraftwerk FIN – Nähe Ranua FIN (11:00 – 18:30)

Die Nacht war sehr ungemütlich. Das lag zum einen an dem Regen, der laut auf das Dach prasselte, zum anderen an den vielen kleinen Mückchen, die es irgendwie schafften, trotz Fliegengitter in den Bus zu gelangen und sich genüsslich an uns bedienten. Morgens waren wir gegen 11 Uhr die letzten, die den Stellplatz verließen. Unser nächstes Ziel war das Weihnachtsmanndorf in Rovaniemi. Dort gingen wir zum Postamt, um Karten zu schreiben. Unter anderem schrieben wir Weihnachtskarten, die erst zum 24. Dezember mit einem speziellen Poststempel vom Polarkreis versendet werden. Wir sind gespannt, ob das funktioniert. Anschließend schlenderten wir noch durch ein paar Souvenirlädchen, bevor wir uns weiter zum Santa-Park machten. Das ist eine Art unterirdischer Freizeitpark, der sich in einem Felsen befindet und dessen Höhle extra dafür gesprengt wurde. Für 17 Euro pro Kopf können wir an zwei aufeinanderfolgenden Tagen den Weihnachtsmann besuchen. Im Inneren begegneten uns viele Wichtel, die Eisprinzessin und sogar der Weihnachtsmann, der uns die Hand schüttelte. Man konnte Eisfiguren bewundern, die Bäckerei besuchen und einen Elfen basteln. Wir fuhren mit dem Schlitten auf Schienen durch eine schöne Winterlandschaft und die Weihnachtsfabrik und schauten uns eine Tanzshow an, die uns eine Geschichte von einem verloren gegangenen Weihnachtspäckchen erzählte. Der Gangnam Style Tanz am Ende der Show war allerdings ein wenig irritierend. Als wir die Höhle verließen, staunten wir über die Information, dass dieses Konstrukt in ca. 24 Stunden in einen Schutzbunker umfunktioniert werden kann. Anschließend suchten wir uns einen Übernachtungsplatz. Den ersten, den wir ansteuerten (ein Tipp aus dem Womoführer: Vanttauskoski) überzeugte uns nicht, so dass wir den nächsten Platz in der Nähe von Ranua anfuhren. Dieser lag zwar direkt an der Straße aber hatte eine Feuerstelle direkt am Fluss Välijoki und war umringt von Bäumen. Hier schlugen wir unser Lager auf. Micha beschäftigte sich sofort mit dem Feuer und als das brannte, kochten wir bei der Feuerstelle und verbrachten dort den Abend. Dank unserem Mückenmittelchen konnte man ungestört am knisternden Feuer sitzen. Zum Idyll passend kamen zwei Rentiere über die Straße geklappert. Auf den Elch warteten wir allerdings vergeblich.


9. August 2013 Nähe Ranua FIN – Oulu FIN(11:00 – 16:45)

Nach einer ruhigen Nacht in der Einsamkeit brachen wir heute zunächst Richtung Zoo „Ranua Wildlife“ auf. Dabei handelt es sich um den wohl zweitnördlichsten Zoo Europas. Das Gelände befindet sich inmitten eines Waldes, in den die einzelnen Gehege schön integriert sind. Die Eintrittspreise sind allerdings etwas happig. Wir haben pro Person 15 Euro bezahlt. Auf Holzbrücken und Holzstegen ging es dann vorbei an den Tieren. Besonders viele verschiedene Eulenarten sowie die Bären und Eisbären inklusive Fütterung waren das Highlight der Anlage. Der Zoo beherbergt hauptsächlich in Finnland heimische Tierarten. Außerdem gab es Grillstellen und einen Teil mit Haustieren. Hier schmunzelten wir ein wenig über die Kuh, die sich in einem der Gehege befand. Eine Kuh hätten wir jetzt nicht erwartet. Außerdem ist zu erwähnen, dass im ganzen Zoo die Hinweisschilder und Erklärungen auch auf Deutsch angegeben sind. Nach den ca. 2,5 km durch den wirklich schönen Zoo begaben wir uns wieder in den Bus und setzten unsere Tour Richtung Oulu fort. Wir hatten uns einen Campingplatz Namens Nallikari ausgesucht. Dieser soll laut Womo-Führer einer der besten finnischen Campingplätze sein. Wir durften unseren Stellplatz selbst aussuchen und bezahlten für zwei Nächte 44€ ohne Strom. Strom hätte pro Tag nochmal 7€ extra gekostet (gut, dass wir in der Hinsicht unabhängig sind). Während unseres Zoo-Besuches war das Wetter noch ganz ordentlich (zumindest war es trocken), aber anschließend hatte es stark geregnet. Aus diesem Grund war der Campingplatz stellenweise ziemlich schlammig. Nachdem wir uns etwas häuslich eingerichtet und in der dortigen Küche etwas zu essen gekocht hatten, ging es nochmal an den örtlichen Strand. Dieser scheint ein sehr beliebter Treffpunkt für die lokale Jugend zu sein und war somit von vielen kleinen trinkenden Jugendgruppen bevölkert. Wir genossen die schöne Aussicht auf das Meer und die langsam untergehende Sonne und begaben uns anschließend wieder in den Bus zurück.


10. August 2013 Oulu FIN

Spontan entschieden wir uns heute Morgen zu Fuß in die Stadt zu laufen und nicht mit dem Motorrad zu fahren. Es gibt einen Fußweg, der über mehrere Brücken vom Campingplatz in die Innenstadt führt. Bis zum Zentrum sind es ca. 3,5km. Bei herrlichem Sonnenschein ging es los. Bereits auf dem Weg in die Stadt hat man mehrere schöne Aussichtspunkte auf den Yachthafen sowie die Parkanlagen. In der Innenstadt angekommen besuchten wir zunächst den Markt sowie die Markthalle. Dort werden neben allerlei Lebensmitteln auch Klamotten und Souvenirs angeboten. Nun ging es auf die Fußgängerzone. Wir schlenderten durch Läden mit Delikatessen und ein großes Kaufhaus. Nicht weit von der Fußgängerzone stießen wir dann auf das Rathaus mit einem schönen Kunstwerk auf der Rückseite, welches mit vielen Bronzefiguren den Lauf der Zeit symbolisieren soll. Vom Rathaus liefen wir weiter zum Dom. Es scheint ein guter Tag zum Heiraten gewesen zu sein, da sich die Brautpaare hier die Klinke in die Hand gaben. Wir zählten mindestens drei Hochzeitsautos. Kurz sahen wir den Hochzeitsgesellschaften zu und wanderten weiter zur Burgruine von Oulu. Diese kann man recht leicht übersehen, da sie nicht sonderlich groß ist und auf ihren Grundmauern ein neueres Gebäude errichtet wurde. Wir ließen die Burgruine hinter uns und folgten dem Park Richtung Norden. Die Parkanlage ist sehr weitläufig angelegt und immer wieder überspannen weiße Holzbrücken kleine Bachläufe. Ganz am Ende des Parks befindet sich das Wasserkraftwerk samt Staumauer. Um den Fischen das Umgehen der Staumauer zu ermöglichen, wurde ein Fischweg angelegt, der sich über mehrere Ebenen durch den Park windet. Nun hatten wir die Hauptattraktionen der Stadt erkundet und so machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Bus.

 

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