Weihnachtstour nach Dänemark und Schweden

Da unser Sommerurlaub dieses Jahr ausgefallen ist, haben wir uns im Dezember Richtung Dänemark und Schweden begeben.

1. Tag Zuhause – Hamburg

Um noch etwas vom Tag zu haben sind wir schon relativ zeitig aufgebrochen. Dadurch waren wir bereits am frühen Nachmittag in Hamburg. Dort stellten wir uns auf den Womo-Stellplatz am Fischmarkt. Der Platz hat eine wirklich geniale Sicht auf die Elbe und die gegenüberliegenden Werften. Die Kosten belaufen sich auf 8€ pro Tag.
Von dort sind wir dann direkt in das Miniaturwunderland aufgebrochen (zu Fuß keine halbe Stunde). Der Besuch dort ist wirklich sehr lohnenswert. Der Ansturm hielt sich auch in Grenzen und wir konnten uns in Ruhe umsehen. Anschließend kehrten wir noch auf einen Kaffee in der benachbarten Rösterei ein und gingen dann zum Stellplatz zurück. Dort genossen wir den Anblick der beleuchteten Schiffe auf der anderen Seite der Elbe.

2. Tag Hamburg – Horsens

Nach einem schönen Frühstück im Bus sind wir mit der Bahn zum Hamburger Weihnachtsmarkt gefahren. Im Vergleich zu anderen deutschen Weihnachtsmärkten fällt vor allem die liebevolle Dekoration auf. Besonders groß ist der Markt allerdings nicht. Da wir nur bis 12 auf dem Stellplatz bleiben konnten (sonst hätte es nochmal 8€ gekostet) mussten wir aber schon recht schnell wieder zum Bus zurück.
Da wir kurz vor Urlaubsantritt noch Probleme mit der Manschette der Antriebswelle hatten und diese auch nach der Fahrt nach Hamburg etwas Fett verloren hatte, begaben wir uns nach dem Weihnachtsmarkt zunächst zum örtlichen VW-Händler. Dort wurde der Wagen sehr nett und kompetent in Augenschein genommen und unsere Bedenken aus der Welt geräumt. So konnte es mit gutem Gewissen Richtung Dänemark weiter gehen.
Am späten Nachmittag sind wir dann in Horsens angekommen. Dort fuhren wir zunächst zur Wohnung von Steffis Schwester und planten die Tour für die nächsten Tage. Anschließend fuhren wir zu zweit weiter Richtung Campingplatz.

3. Tag Horsens und Arhus

Nach einer sehr ruhigen Nacht auf dem Campingplatz (direkt am Meer) fuhren wir wieder zu Steffis Schwester. Von dort ging es zunächst in die Innenstadt von Horsens und dann zu dritt nach Arhus wo wir uns die Innenstadt ansahen. Abends fuhren wir dann wieder zurück auf den Campingplatz, der uns schon die Nacht zuvor als Stellplatz diente.

4. Tag Horsens – Kopenhagen

Zu dritt fuhren wir am vierten Tag nach Kopenhagen. Dort checkten wir auf dem Absalon Campingplatz ein. Dieser Platz ist ein optimaler Ausgangpunkt für einen Besuch der Innenstadt. Vom Platz aus waren wir relativ Schnell mit der Bahn im Zentrum und versuchten möglichst alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu erreichen. Nach zwei oder drei Stunden begann es jedoch zu regnen und wir entschlossen uns die Kopenhagener Meerjungfrau erst am nächsten Tag anzusteuern.

5. Tag Kopenhagen – Göteborg

Morgens machten wir noch einen Abstecher zur Kopenhagener Meerjungfrau. Anschließend ging es nach Schweden. Um Ca. 15:00 kamen wir in Göteborg an. Ausnahmsweise haben wir uns in diesen Urlaub dafür entschieden nicht alle Nächste im Bus zu verbringen (da wir ja zu dritt unterwegs waren und im Winter dadurch der Comfort doch deutlich nachlässt). Bereits in Deutschland hatten wir eine Hütte gebucht, die zum Liseberg Freizeitpark gehört. Dort eingecheckt ließen wir den Abend ruhig ausklingen.

6. Tag Göteborg

Morgens ging es in die Stadt. Bei herrlichem Wetter bummelten wir durch die Straßen und sahen uns einige Sehenswürdigkeiten an. Am Abend begaben wir uns dann in den Liseberg Freizeitpark, der den größten Weihnachtsmarkt Skandinaviens bietet. Bis auf die Tatsache das es auf Grund der Alkoholgesetze keinen Glühwein gibt, lohnt sich ein Besuch in Liseberg zur Weihnachtszeit auf jeden Fall. Der ganze Park ist sehr schön geschmückt und es gibt allerlei Verkaufsbuden.

7. Tag Göteborg

Eigentlich wollten wir an diesen Tag eine Schiffstour machen. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und wir haben den Tag wieder in der Stadt verbracht.

8. Tag Göteborg – Lübeck

Von Göteborg ging es nach Lübeck (via Vogelfluglinie). Dort checkten wir auf dem (übrigens sehr ruhigen) Lübecker Campingplatz ein und machten uns mit dem Linienbus auf Richtung Weihnachtsmarkt. Dieser ist sehr eindrucksvoll und bietet neben einen Mittelaltermark auch einen „normalen“ Weihnachtsmarkt mit den üblichen Ständen.

9. Tag Lübeck – Dorheim

Am 9. Tag sind wir nach einem kurzen Frühstück im Bus nochmal kurz in die Lübecker Innenstadt gefahren (diesmal mit dem VW-Bus). Dort schlenderten wir nochmals über den Weihnachtsmarkt und besuchten ein Marzipan-Outlet. Gegen 11 Uhr haben wir dann die Heimreise angetreten.

Fazit

Skandinavien ist auch durchaus im Winter eine Reise wert. Leider lag in der Zeit in der wir unterwegs waren kein Schnee. Erst auf dem Rückweg von Göteborg nach Lübeck hat es leicht angefangen zu schneien. Der California Exclusive hat mal wieder gezeigt, dass es auch durchaus möglich ist Wintercamping mit diesem Fahrzeug zu betreiben (selbst wenn man zu dritt unterwegs ist). Das einzige Problem ist die große Feuchtigkeitsentwicklung unter den Matratzen. Da müssen wir nochmal etwas nachbessern.