Baltikum 2012 – dritte Woche

04.8.2012 Miķeļbāka (10:30) – Pāvilosta (16:00)
Nachdem wir den Campingplatz verlassen hatten, machten wir den ersten Stopp am Radioteleskop Irbene, welches wir nach 20 km Fahrt erreichten. Dort schossen wir ein paar Fotos von der riesigen Antennenanlage. Früher wurde hier der Westen ausspioniert, heute dient die Anlage als Radioteleskop. Unser nächstes Ziel war Kuldīga. Um dieses zu erreichen fuhren wir zunächst nach Ventspils, wo zu unserer Überraschung ein Festumzug durch die Stadt rollte, weshalb der halbe Ort für die Durchfahrt gesperrt war. Nachdem wir uns durch enge Straßen und Gässchen gezwängt hatten, waren wir froh, als wir Ventspils hinter uns lassen konnten und auf direktem Wege Richtung Kuldiga fuhren. Doch auch dort wurden wir mit Absperrungen davon abgehalten, unser eigentliches Ziel, den zentrumnahen Parkplatz zu erreichen. Hier fand nämlich ein Halbmarathon statt. Nachdem wir nach etwas Herumirren doch noch einen stadtnahen Parkplatz ergattern konnten, liefen wir Richtung Innenstadt. Das vom Reiseführer angepriesene Flair eines 30er Jahre Films ging etwas durch die grellen Werbeplakate der Sponsoren, den schnaufenden Marathonläufern und der Trinkstationen unter. Dennoch fanden wir Gefallen an dem Städtchen und seinen zwei Wasserfällen, so dass wir nach einem Rundgang und ein paar Fotos versöhnt den Ort Richtung Küste nach einem kurzen Einkauf im Supermarkt verließen. Unser Trip endete heute am Campingplatz Marina by the Wind. Hier wurde uns mitgeteilt, dass ein Angelwettbewerb stattfinden wird, weswegen wir nicht direkt am Wasser parken sollen. Später stellte sich heraus, dass dieser Wettbewerb sehr dezent von statten ging (4 Angler). Der Jachthafen, welcher eine Zeltwiese und Hütten beherbergt, gibt einen schönen Blick auf die Hafeneinfahrt und das Meer. Der Strand ist ca. 5 Gehminuten entfernt. Leider sind die Sanitäranlagen sehr einfach und nicht sonderlich sauber. Es gibt nur zwei Duschen für Männer und Frauen gemischt in einem Raum. Außerdem können wir unsere Chemietoilette hier nicht leeren, was wir eigentlich fest eingeplant hatten, da es so im WoMo-Führer angegeben war. Dies stellt uns vor ein kleines Problem, da wir eigentlich vor hatten die nächste Nacht auf einem freien Stellplatz zu verbringen. Nachdem wir uns kurz den Strand angeschaut hatten, planten wir also vor unserem Bus die Route neu, indem wir als nächsten Stopp einen Campingplatz mit Entsorgungsmöglichkeiten aussuchten. Anschließend gingen wir mit dem Fotoapparat zum Strand, um dort den Sonnenuntergang zu fotografieren.

 

5.8.2012 Pāvilosta (10:00) – Cēsis (17:45)
Als uns der Wecker heute Morgen weckte, waren die Angler auf dem Platz immer noch oder schon wieder zugange. Gerne hätten wir auch noch den Abwassertank unseres Autos auf dem Platz geleert, aber das war leider nicht möglich (wie auch das Ausleeren der Chemietoilette). So ging es schon recht früh wieder los und wir fuhren als Erstes einen Moorsee bei Kokmuiza an. Die Anfahrt gestaltete sich als recht anstrengend, da wir etliche Kilometer über Schotter- und Sandpisten fahren mussten. Nachdem wir auf einem Waldweg zum Umdrehen gezwungen wurden, weil die Äste zu tief hingen, kamen wir gegen 12:30 an dem See an. Dieser liegt sehr idyllisch mitten in der Wildnis und es waren einige Tiere zu beobachten. Ein paar Kilometer weiter liegen die Königsquellen. Dort zapften wir eine Flasche Quellwasser, welches angeblich gegen allerlei Krankheiten helfen soll. Nachdem wir dort auch eine kurze Brotzeit eingelegt hatten, fuhren wir weiter nach Cēsis (auf Grund der langen Strecke wechselten wir uns mit dem Fahren ab). Die Landschaft die wir heute durchfuhren, war im Gegensatz zu den letzten Tagen wieder sehr ländlich geprägt und schwach besiedelt. Ähnlich wie in Litauen sahen wir viele Störche und Storchnester. Die Ortschaften waren nicht so herausgeputzt wie an der Küste und man sah viele leerstehend Gebäude und Fabrikgelände am Straßenrand. Es wurde schon sehr deutlich, dass sich hier eher selten ein Tourist hin verirrt (nicht zuletzt auch wegen der Straßenverhältnisse). Auf dem Campinplatz in Cēsis suchten wir uns ein Plätzchen direkt am Flussufer. Man hat einen wirklich malerischen Blick auf die Landschaft und den Fluss. Den Abend beendeten wir mit einem Gläschen Wein vor dem Bus.


6.8.2012 Cēsis
Seit längerem hatten wir mal wieder einen Tag an dem wir den Bus auf dem Campingplatz gelassen hatten, um eine Wanderung zu unternehmen. Diese führte uns in das nahe gelegene Städtchen Cesis. Die Wanderung gestaltete sich auf Grund des äußerst feucht-warmen Wetters und der schlechten, bzw. gar nicht vorhandenen Beschilderung als etwas anstrengend. Die einzige wirklich große Sehenswürdigkeit von Cesis ist die Burganlage. Die Besonderheit ist, dass man für die Besichtigung eine Laterne mit einer Kerze bekommt, da die zu besichtigenden Türme teilweise nicht beleuchtet sind. Das Ganze wird untermalt mit mittelalterlicher Musik, die dezent über das Gelände klingt. Die gesamte Anlage ist sehr schön gestaltet und es hat viel Spaß gemacht, durch die Ruinen der Burg zu laufen. Anschließend kauften wir im Burg-Shop noch Bier aus Cesis und durchstreiften den Park, der die Burg umgibt. Darin befindet sich auch eine hübsche orthodoxe Kirche. Auf der Wanderung zurück zum Campingplatz legten wir noch einen Einkaufsstopp in einem Supermarkt ein, wo wir uns Bratwürstchen zum Grillen kaufen. Diese bereiteten wir, nach dem wir ein erfrischendes Bad im Fluss genommen hatten, auf unserem Grill zu. Anschließend packten wir das Auto so gut es ging zusammen, um am nächsten Tag möglichst zeitig los zu kommen.


07.8.2012 Cēsis (10:30) – Pärnu (19:00)
Der heutige Tag startete mit einem recht trüben Himmel. Wir packten unse Sachen und verließen Cēsis, um uns noch weitere Orte im Nationalpark Gauja anzuschauen. Unser erster Stopp war wiedermal ein Womo-Tipp, die Wanderung zum Teufelsfelsen. Dort angekommen ließen wir uns von dem leichten Nieselregen nicht abschrecken, packten uns in unsere Regenjacken, zahlten 2 Lats und maschierten rund eine Viertelstunde inclusive mehrere 100 Treppenstufen den Felsen hinauf. Der Blick auf das Sandsteingebilde von dort war sehr schön. Leider war der Regen mittlerweile recht stark, so dass wir danach strammen Schrittes wieder Richtung Auto gingen. Der nächste Ausflugspunkt war der Tierpark in Līgatne. Der fiel jedoch dem inzwischen sehr starken Regen zum Opfer. Nachdem wir ca. eine Stunde vor dem Park erfolglos auf ein bisschen blauen Himmel warteten, gaben wir auf und fuhren weiter bis zum Fluss Gauja. Diesen überquerten wir mittels einer kleinen Holzfähre, die von einem alten Mann an einem Seil von einem Ufer zum anderen gezogen wurde. Anschließend stand der Echofelsen Skaņaiskalns auf dem Plan. Dort besuchten wir zuerst die Touristeninformation in Mazsalaca, wo uns ein junger Mann in gutem Englisch eine schöne Route mit dem Auto (es regnete nämlich immer noch) durch den Park erklärte. Dieser folgten wir dann auch und sahen mehrere rote Sandsteinfelsen. Für das Hightlight des Parks, den Echofelsen, kam dann doch nochmal die Sonne raus. Dort brüllten wir ein wenig den Felsen an (die Echos sind wirklich klasse), bevor wir uns Richtung Estland machten. Dieses erreichten wir dann sehr plötzlich, als wir eigentlich noch auf der Suche nach einem Supermarkt vor der Grenze waren. Direkt am Ortsausgang stand ein Schild, dass wir soeben Estland betreten haben. So verpassten wir es unsere letzten Lats auszugeben. Auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit fuhren wir zunächst zwei Stellplatztipps aus dem Womo-Führer in Häädemeeste an. Beide waren zwar sehr schön, dennoch entschieden wir uns (teils wegen Wind, teils wegen der schlechten Sicht (mitten im Ort, Hof eines Hauses) weiter zu fahren. So checkten wir nach einer weiteren Stunde Fahrt in Pärnu auf einem Campingplatz ein, welcher äußerst unschön angelegt und dazu recht teuer ist.


08.8.2012 Pärnu (9:30) – Kuressaare (18:00)
In dieser Nacht wurde wir des öfteren wach, weil der Regen so laut auf das Dach prasselte. Auch am Morgen regnete es noch. Da der Campingplatz nicht sonderlich attraktiv war, machten wir uns zügig los, um uns ein gemütlicheres Plätzchen für das Frühstück zu suchen. Nachdem wir in Pärnu noch einkauften, fanden wir ein nettes Örtchen an der Küste(Tipp aus dem Womo-Führer: „Kastna tammed“), an dem wir unsere knurrenden Mägen fütterten. Dies taten wir allerdings im Bus, da das Wetter recht unbeständig aussah. So fing es tatsächlich wieder an zu regnen, als wir den Aussichtsturm besteigen wollten. Nachdem wir ein wenig warteten, verzogen sich jedoch die Wolken und wir konnten von weit oben den tollen Blick über die Küste genießen, anschließend fuhren wir noch kurz vor ans Meer. Danach ging es weiter zur Fähre, die uns für 12,80 Euro auf die Insel Saaremaa brachte. Dort war unser erstes Ziel die Festung Maasilinn, eine Burgruine, die mit einem Dach geschützt wird. Hier konnte man in die Gewölbe gehen, welche teilweise recht dunkel waren. Generell war für das Entdecken der Ruine etwas Vorsicht geboten, da es sehr sandig ist und die Gemäuer in natürlicher Form gelassen wurden. Es ging dann weiter zu den Windmühlen von Angla. Diese 5 Windmühlen sind teilweise von innen zu besichtigen. Der Meteoritenkrater von Kaali war das nächste Highlight auf der Strecke. Dieser ist vor mindestens 4.000 Jahren entstanden und ist nun ein grün schimmernder Kratersee. Mittlerweile wurde es Zeit ein Quartier für die Nacht zu finden. Deshalb fuhren wir in Kuressaare, der Inselhauptstadt, das Spa Hotell Meri an, wo laut Womo-Führer eine Stellplatzmöglichkeit existiert. Dort zahlten wir dann 13,80 EUR lediglich für das Parken. Nutzung von Toilette und Dusche ist mit einer Zuzahlung möglich. Die Bischhofsburg von Kuressaare ist von hier nur ein Katzensprung entfernt. Also machten wir uns nochmal auf, um uns diese näher anzuschauen und durch den Park zu spazieren. Anschließend gingen wir ins Städtchen, wo wir in einem rustikalen Lokal einkehrten und das hiesige Bier genossen.


09.8.2012 Kuressaare (9:30) – Nähe Soru (20:30)
Die Entsorgungsmöglichkeiten an unserem Übernachtungsplatz stellten sich als nicht vorhanden heraus. WC-Entleerung geht gar nicht, Abwasser wieder nur im Kanister (laut der Dame an Rezeption des Spa-Hotels). Also schauten wir uns nur noch die Skulptur direkt vor dem Hotel an und fuhren den nächsten Campingplatz (Tehumardi) an, wo wir kostenlos unsere Toilette entleeren konnten. Danach ging es dann auf die Halbinsel Sõrve. Die Straße führt entlang der Küste durch herrliche Wälder. Aus einen dieser Wälder sprang vor uns ein Reh so knapp über die Straße, dass wir es nur um wenige Meter verfehlten. Dass war wirklich Glück. An der südlichen Spitze angekommen, betrachteten wir erst einmal die Denkmäler für die dort gefallenen russischen und deutschen Soldaten im zweiten Weltkrieg. Ein paar hundert Meter weiter ragt ein großer Leuchtturm in den Himmel (Sääre). Dieser wurde von uns ausgiebig fotografiert. Die Landspitze markiert den südlichsten Punkt der größten estischen Insel. Da uns mittlerweile die Mägen knurrten fuhren wir weiter, um ein schönes Plätzchen fürs Frühstück zu finden. Dieses erreichten wir schließlich knapp vor Ohessaare. Wir standen einsam direkt am (Kies-)Strand und ließen es uns schmecken. Ein kleines Stückchen weiter in Ohessaare befinden sich am Strand große Mengen von Steintürmchen die von den Touristen aufgeschichtet wurden. Weiter ging es Richtung Norden. Die Straße schlängelt sich die Westküste entlang und wechselt zwischen Asphalt und Schotterpiste. Sehr eindrucksvoll! Als Zwischenstopp steuerten wir Undva Nina an. Ein schöner Platz direkt am Wasser, welcher allerdings nur mit ausreichend Bodenfreiheit befahrbar ist, da direkt an der Einfahrt eine etwas steilere Böschung ist. Dort sahen wir schon eine sehr breite Gewitterfront mit Donner und Blitzen auf uns zu ziehen. Erst als wir im Auto saßen und unseren Weg fortsetzten ging das Gewitter richtig los. Nach einem etwas engen Waldweg im strömenden Regen (Steffi musste aussteigen um tiefhängende Äste wegzudrücken) steuerten wir unseren Bus weiter zu einem Aussichtspunkt (Tagaranna). Von dort sieht man wahrscheinlich normalerweise die Steilküste auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht ganz gut. Bei uns war alles relativ wolkenverhangen. So ging es weiter direkt zu der Steilküste (Panga Pank). Dort kamen wir ebenfalls bei strömenden Regen an und aßen erst mal eine Kleinigkeit in der Hoffnung, dass das Wetter besser wird. Als es nach einer halben Stunde immer noch regnete, entschlossen wir uns die Felsen bei Regen anzusehen. Die Klippen fallen dort ca. 20m senkrecht ins Meer ab. Man kann oben direkt bis an die Abbruchkante herangehen, ohne dass etwas abgesperrt ist. Schön, aber ungewohnt gefährlich für das deutsche Sicherheitsempfinden (bei uns wäre dort bestimmt alles mit einem Geländer versehen). Wegen des schlechten Wetters beschränkten wir unseren Spaziergang auf ca. 10min und fuhren dann weiter Richtung Triigi, von wo die Fähre auf die Insel Hiiumaa ablegt. Unterwegs hielten wir an einem Verkaufsstand für Senf. Die Verkäufer, ein deutsches Ehepaar, bereiten hier verschieden Senfsorten, teils mit einheimischen Zutaten zu. Nachdem wir einige Sorten probiert hatten, kauften wir noch zwei Gläschen ein und bekamen von der Verkäuferin einen Stellplatztipp auf dem Weg zum Fähranleger. Zunächst steuerten wir trotzdem die Fähre an, um uns über die Abfahrtzeiten zu informieren (die Fähre fährt nur dreimal täglich). Da wir noch ca. 2,5 Stunden Zeit hatten, sind wir zu dem Stellplatztipp der Senfverkäuferin gefahren (Tahukana Puhkekoht), um dort unser Abendessen zuzubereiten. Da das Wetter mittlerweile besser geworden war, machten wir noch einen kleinen Spaziergang zum einsamen Sandstrand. Die Fähre zu der nächsten Insel nahmen wir dann um 19:30. Auf der Insel Hiiumaa angekommen suchten wir einen Stellplatz in der Nähe des Hafens an einem kleinen Leuchtturm auf. Dort standen wir direkt am Meer und sehr ruhig.


10.8.2012 Nähe Soru (9:00) – Haapsalu (20:30)
Nach einer ruhigen Nacht verabschiedeten wir uns von dem herrlichen Plätzchen, um die Insel kennen zu lernen. Nachdem uns die letzten Tage der Regen verfolgt hatte, begann dieser Tag zwar recht kühl aber mit Sonnenschein und blauen Himmel. So folgten wir dem Womo-Führer auf den Wanderparkplatz Vanajoe, wo wir zunächst im Bus frühstückten und anschließend den Wanderpfad beschritten, welcher von der Uni Tallin angelegt wurde. Dort soll der europäische Nerz wieder heimisch gemacht werden. Leider kam uns keines der Tierchen zu Gesicht. Anschließend schauten wir uns die 3 ältesten Leuchttürme der Insel an. Als erstes steuerten wir den Leuchtturm Kopu an, welchen wir von innen besichtigten. Die Aussicht von oben war faszinierend. Man konnte die Wälder und das Meer erblicken. Der Aufstieg war allerdings sehr anstrengend. Die Stufen sind sehr schmal und kniehoch. Anschließend ging es durch den Wald über abenteuerliche Wege, die an die Grenzen des Machbaren mit dem Bus gingen, zum zweiten Leuchtturm (Ristna). Diesen haben wir nur von außen fotografiert und sind weiter zum 3. Leuchtturm (Tahkuna). Hier hatten wir wieder Lust, den Aufstieg zu wagen. Diesmal war es nicht ganz so anstrengend. Die Fenster des Turmes waren mit bunter Folie beklebt, so dass das Innere des Turms in viele Farben getaucht war. Oben angekommen rauschte uns der heftige Wind um die Ohren. Auf dem Weg zum Leuchtturm fiel uns ein Eingang zu einem Bunker auf, den wir anschließend aufsuchten. Mit der Taschenlampe bewaffnet, gingen wir durch den dunklen Eingang in einen großen Raum. Dort war aber auch schon wieder Ende, so dass wir schneller wieder draußen waren als gedacht. Die Information, die vor dem Eingang aufgestellt war, war zwar auf Englisch, doch witterungsbedingt nicht mehr lesbar, so dass wir diesem Teil der estnischen Geschichte nicht nachgehen konnten. Wenig später machten wir Halt beim Kreuzberg. Dies ist ein Platz im Wald, an welchem etliche Kreuze aus Ästen und Steinen aufgestellt sind. Da uns dies nicht sonderlich in die mystische Stimmung brachte, die laut Reiseführer hier herrschen soll, zogen wir auch hier rasch weiter. Es ging zu einem Vogelbeobachtungsturm in Linnuvaatlustorn in der Nähe von Kassari. Von dort hatte man eine schöne Aussicht über das Schilf. Anschließend fuhren wir zu dem im Womo-Führer empfohlenen Picknickplatz Kassari säär. Dort gab es überdachte Picknickbänke, an welchen wir unser leckeres selbstgebackenes Brot verspeisten. Danach gingen wir noch bis zur Landspitze. Der Weg führte an Wachholderbüschen vorbei und wurde zum Ende hin recht feucht. Anschließend wurde es Zeit der Insel Adieu zu sagen und wir fuhren Richtung Fähre. Diese legte dann um 18:30 Uhr in Heltermaa ab. Nach ca. 1,5 Stunden erreichten wir das Festland. Dort suchten wir uns einen Campingplatz in Haapsalu (Piseke Camping) aus.


weiter zur vierten Woche…

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